Gestern war im Skydome (Rogers Centre) das alljährliche Festival der Kunst der Indianer (Aboriginal Arts).
http://www.canab.com/
Ich hab unter anderem einen Beaver Tail gegessen (Bieber Schwanz), es gab auch Bear Paws (Bärentatzen) und Bison Burger.
Indianerfotos
Nachdem ich demnächst eine Nierenbeckenentzündung überlebt haben werde (ich glaube Kanda ist zu kalt für mich) war gestern Kirsten´s 8. Geburtstag. Fotos gibt es hier zu sehen. Das Passwort hat sich nicht geändert.
Ich hab mein Monatsticket am Samstag verloren, jetzt musste ich heut morgen ein Wochenticket kaufen. Ich hab auch warme wasserdichte Winterschuhe gefunden. Jetzt muss ich keine nassen Fuesse mehr bekommen.
Falls die Darstellung des Blogs auf eurem Bildschirm fehlerhaft ist, seitdem das neue Design da ist: Einfach diesen Link http://ckpics.blogsome.com/ in die Favoriten kopieren und den alten Link löschen!
Keine Ahnung warum aber dann sollte alles wieder richtig dargestellt werden.
Es gibt neue Fotos.

Dieser Comic beschreibt genau mein Problem, das ich jeden Morgen habe wenn ich einen neuen Milchbeutel aufmache. Dann liegt die abgeschnippslete Ecke auf dem Küchenboard und man muss sich herablassen wegen diesem kleinen Etwas doch noch den Weg zum Mülleimer auf sich zu nehmen, so früh am morgen, man will ja schließlich keinen schlechten Eindruck hinterlassen, von wegen man würde seinen Müll nicht wegräumen.
Fatima hat mir den Comic letzten Sonntag geben, da sie den Blogeintrag mit der Milch so gut findet.
Als ich heute morgen aus der Subway kam hat es geschneit. Es war kein richtig dichter Schneefall sondern eher ein Schneegestoeber. Man nennt das hier Flurries.
Der Schnee schmilzt hier allerdings nicht sondern wird vom Wind in dichten Schneewehen ueber die Strassen gefegt und sammelt sich dann am Seitenstreifen.

Habe ein paar Fotos von meinem Arbeitsweg gemacht (Ronson Drive).
Hab gerade meinen ersten externen Link zum Blog entdeckt und zwar von dieser Seite. Es ist eine Sammlung von Blogeintraegen ueber das Filmfestival.
Ich kann momentan keine Umlaute schreiben, da ich vom Buero aus tippe, wo jetzt die Datenbank upgedatet wird, so dass ich nicht arbeiten kann.
Das wird jeden Tag gemacht und dauert normalerweise 15 Minuten, aber heute dauert es ewig. Gut fuer mich, da ich solange im Internet surfen oder mir einen Tee mit Milch machen kann (Orange Pekoe mit 2% Skimmed Milk). Das ist hier fast ein Nationalgetraenk wie in England.
Dieses Buch lese ich gerade. Im Grunde genommen ist jede Straße in Toronto nach einem englischen Lord, Earl oder Offizier benannt (z.B. Dundas Street, Bathurst Street, Yonge Street) oder nach dem Namen eines Hauses (die Engländer haben ihren Häusern Namen gegeben *g*), das früher an der Straße stand (z.B. Spadina Avenue, Spadina ist wiederum das indianische Wort für “auf dem Berg” oder so ähnlich).
Oder sie sind nach der Queen und dem King benannt (Queen Street, King Street), das hätte ich aber auch so gewußt, da hätte ich kein Buch dafür gebraucht!
Dienstag 15. November - Winterjacke
Mission erfüllt: Warme Winterjacke gekauft! Nach unendlich langem Gesuche und angesichts der Tatsache, dass es nächsten Samstag Schnee geben soll, hab ich mich endlich dazu entschließen können, mich für eine Jacke zu entscheiden. Es ist eigentlich eine Snowboardjacke aber sie soll schön warm halten. Ich hab zum ersten mal persönlich mit Kreditkarte bezahlt, kein Problem. Sie war nicht die Billigste (229$) aber ich mag die Jacke und die Steuer kann ich mir ja wieder zurückgeben lassen.
Außerdem hab ich heut meine eine Jeans zu einem Schneider gegeben, da der Knopf abgekracht ist, nein nicht weil ich zu fett geworden bin - ich war kein einziges Mal (bis jetzt) hier in einem der vielen Fastfood Restaurants essen (Pizza wird nicht mitgezählt). Aber es gibt hier wirklich viele verschiedene Fastfood und Süßkram Ketten. Besonders in den Malls befinden die sich fast alle in einem bestimmten Bereich, den Food Courts, wo dann auch ganz viele Tische und Stühle in der Mitte sind. Wenn man in manche Malls reingeht schlägt einem gleich ein ganz süßlicher Duft entgegen, wie Donuts und Popcorn. Aber nicht in der Yorkdale Mall, die ist nobler. Ich find sie besser als das Eaton Centre. Aber wahrscheinlich ist sie nur ein dekadenter Konsumtempel aber wenigstens findet man dort was gescheites zum Anziehen! Und den Mac Sushi.
Heute hat es übrigens den ganzen Tag geschüttet wie aus Kübeln. Allerdings ist das hier normal. Es hat so arg geregnet, dass meine Schuhe und Hosen total nass waren, da mein Schirm für sowas nicht groß genug ist und die Kanadier zu blöd sind gerade Bordsteine zu bauen, so dass das Wasser über die ungeraden Stellen strömt und sich in riesigen Pfützen sammelt. Als Fußgänger ist man in Toronto echt aufgeschmissen, besonders wenn man unendlich lange auf Busse warten muss, die eigenlich alle 10 Minuten kommen sollen, was mir heute 2 Mal an verschiedenen Linien passiert ist - hat wahrscheinlich mit dem Regen zu tun.
So hat es heute ausgesehen im Regen zu laufen: http://wvs.topleftpixel.com/archives/…
Endlich hab ich eine Fahrradtour entlang des Humber Rivers gemacht, da es um die 15 Grad und sonnig war. Leider war es zu spät für gute Fotos: Die meisten Blätter sind schon am Boden.
Auf der Suche nach einer Winterjacke (, die mir gefällt) hat es mich heute in die Yorkdale Mall verschlagen. Dort hab ich einen Mc Sushi (anstatt McDonalds) entdeckt, wo man leckeres Sushi zum mitnehmen kaufen kann.
Abends war ich dann im CBC Broadcasting Centre (Nationale Fernseh Anstalt, direkt hinterm CN Tower gelegen) und hab dort in einem speziellen Konzertsaal/Aufnahesaal (Glenn Gould Studio) die Dokumentation “Born into Brothels” gesehen, die dieses Jahr einen Oscar bekommen hat. Dazu gab es eine Fotoausstellung. Die Dokumentation war freier Eintritt, da ich angestanden und gewartet habe, bis kurz vor Filmanfang, dann wurden nämlich die Plätze von den geladenen Gästen, die nicht erschienen waren frei verteilt.
Montag 31. Oktober - Halloween
Trick or Treat!
Nach der Arbeit bin ich gleich in die Uni gefahren und hab das neue Montatsticket zum Studentenpreis geholt (87 $ anstatt 98 $ allerdings muss man dafür mindestens 20 Minuten Schlange stehen) und dann weiter zu Matthias und Robin, die brauchten nämlich jemanden, der den Kindern die Süßigkeiten verteilt, da sie noch etwas am Haus zu renovieren hatten. Für die Gegenleistung eines Abendessens (Burritos) hab ich dann ca. 60 kleinen und größeren verkleideten Kindern, die zwischen 17.30 Uhr und 21 Uhr an die Haustür kamen Candys in die Beutel gestopft. Die Kinder kommen nur an Häuser, die dekoriert und mit Lichtern geschmückt sind. Das ist das Zeichen dafür, dass es da Was zum holen gibt.
Kann mich mal jemand aufklären, warum man das eigentlich macht, fremden Kindern einfach so was zum Naschen zu schenken? Die sozialen Hintergründe zur Entstehung dieser Tradition würden mich mal interessieren.
Matthias hat erzählt, dass sie als Kinder früher Angst hatten, dass in den Äpfeln Rasierklingen versteckt waren, also gab (gibt) es auch Leute, die die Tradition nicht so toll finden.
Aber ansonsten ist das hier total der Renner und fast jeder ist richtig begeistert, wenn die Kinder kommen, z.B. im Büro heute morgen (am Dientag) haben alle groß erzählt wieviele Kinder zu ihnen kamen und wie sie verkleidet waren und soweiter.


