Art-Crawl Festival on Queens Street West. Das ist ein Kunstfestival bei dem entlang der Queens Street West Alle Galerien geöffnet haben und die Künstler ihre Studios, die teilweise gleichzeitig ihre Wohnungen sind. Mit Matthias als Stadtführer (was würd ich nur ohne Matthias machen, ich wär hoffnungslos verloren!) und auf den Fahrrädern durch die Stadt gefahren und bei ein paar Künstlern, die in interressanten Lofts hausen reingeschaut. Dabei auch einmal quer mit dem Fahrrad durch die Innenstadt (wo ist das Goethe-Institut? - jetzt weiß ich´s) zwischen den Hochhäusern durch. Später in der Nacht war ich mit Robin und Matthias noch auf den letzten Ausklängen eines Straßenfests einer (alternativen) Künstler Kummune (keine Ahnung ob man das auf deutsch so bezeichnet). Um Mitternacht hab ich mich dann auf den Weg zurück mit dem Rad entlang der Bloor-Street (noch einmal Innenstadt nur weiter nördlich) gemacht. Man mag es nicht glauben aber es war der reinste Verkehrsstau: Alle wollen in die Innenstadt und an den Kreuzungen staut es sich zurück bis nix mehr geht.
Heute hab ich gleich mal eine ganze Tafel Milka vernichtet, da mein “Photography By Design”-Kurs am George Browm College gecancelled wurde, da nicht genügend Leute zusammengekommen sind. Übrigens hat der Zoll tatsächlich eine Tafel Traube-Nuß Schokolade geklaut! Nun muss ich schauen, wie ich das Geld wieder bekomme, da ich mich online registriert hab, d.h. nächtse Woche ein Bankkonto eröffnen, das brauch ich sowieso wegen dem Gehalt.
Abends war ich auf einer Gedichtslesung in einer kleinen Bar, hab leider so gut wie kein Wort verstanden. Englisch-Sprack-schwere-Sprack.
Nach Kanada sollte man sowieso nicht kommen, wennn man sein Englisch verbessern will: Die meisten Leute hier sprechen mit (starkem) Akzent oder können Englisch so wenig wie man selbst. Und in der Stadt/U-Bahn ist Englisch die Sprache, die man am wenigsten hört, dafür alle anderen mögliche und unmögliche Sprachen. Ich seh schwarz für mein Englisch.