KanadaTuesday 06. September 2005

LABOUR DAY - Tag der Arbeit
Heute war ein Feiertag und so musste ich nicht arbeiten. Ich traf mich um halb elf mit Matthias, Robin und einem Freund von denen in einem “Grill”, dort haben wir dann ein richtig kanadisches Frühstück gehabt, mit Rührei, Kartoffeln, Speck/Sausages/Schinken und Toast. Danach hab ich erst mal einen Cholesterin-Schock bekommen, nein, aber jeden Tag würd ich das nicht frühstücken wollen. Dann haben wir einer Parade zum Labour Day beigewohnt, die daraus besteht, dass sich die Arbeiter nach ihren Gewerkschaften gruppieren ein bisschen Musik machen und zur CNE marschieren, und kostenlos reinkommen. Wir haben uns dann einfach einer Gruppe angeschlossen und sind somit ebenfalls kostenlos in die Canadian National Exhibition reingekommen, deren letzter Tag heute war. (Wir waren nicht die Einzigen, die das so gemacht haben, der normale EIntrittspreis wäre ungefähr 10 $ gewesen.) Die CNE ist so eine Mischung aus Landes-Messe, Rummel und Liveshows, die seit 1961 immer auf dem selben Gelände in Toronto stattfindet. Wie Maimarkt und die Mannemer Mess in einer Veranstaltung. Es wurden auch Tiere ausgestellt und bei den Kühen, hat eine Frau mit Mikrophon Sachen über die Milch erklärt und Fragen beantwortet, da haben wir gefragt wie den Buttermilch hergestellt wird: also, da ist kein Fett drin, wie in Deutschland auch, aber das Verfahren ist etwas anders, deswegen schmeckt sie etwas anders.
Dann haben wir noch eine kombinierte Eiskunstlauf Show (so was wie Holiday on Ice) und Akrobatik Show geschaut und die Superdogs (Hunde Agility Show).

Kanada

Heute war ich wieder alleine unterwegs, und zwar im Tommy Thompson Park, einer langgestreckten Halbinsel vor der Stadt. Ich war zwar so ungefähr die einzige Person ohne Fahrrad oder Inlineskates, denn es war wirklich eine lange lange lange Strecke. Aber ich bin trotzdem bis ganz zum äußersten Punkt, einem kleinen Leuchtturm gelaufen und wieder zurück und danach noch in einen anderen Park von den aus ich den Sonnenuntergang verfolgt habe.
Segelboot im Abendrot
Wieder in der Wohnung gab es eine kleines Barbecue zum Abschied meiner Venezuelanischen Mitbewohnerin, die bald auszieht. Da hab ich auch die anderen kennengelernt, die in dem Haus wohnen: ein Japaner aus dem zweiten Stock und eine Kanadierin, die schon einige Jahre in Australien gelebt hat, und die sich mit meiner Vermieterin den Keller teilt.

Die Park und Sonenuntergang Fotos gibt es ab >hier<