Kartographie, KanadaWednesday 31. August 2005

Tja, ich glaube ich sollte mir doch noch eine Karte von Toronto kaufen. Beinahe hätte ich nämlich meinen baldigen Arbeitsplatz nicht gefunden. Bin gerade noch rechtzeitig um 13:30 Uhr eingetroffen, im MapArt Büro im Ronson Drive 50 in Etobicoke, um eine Tour durchs Office zu bekommen. Die Leute da sind ziemlich nett und einige können dort sogar ein bisschen deutsch sprechen. Martin der Gruppenleiter wohnt sogar ganz in der Nähe von mir. Er ist nebenbei auch Tangolehrer und teilt sich ein Appartment mit 2 deutschen Frauen, wie er erzählt hat. Aber er fährt jedes Wochenende 5 Stunden mit dem Auto oder Bus nach Ottawa, da er dort Frau, 2 Kinder und sein Haus hat. Er hat einen spanischen Akzent und hat schon an vielen Orten der Welt gearbeitet (unter anderem in Thailand, Holland, Kolumbien).
Nach der Besichtigungstour bin ich noch Downtown gehfahren um mehr Fotos zu machen. Unbedingt >hier< anschauen!
Ich war auch in der Gallerie Power Plant - einem ehemaligen Elektrizitätswerk - an der Harbourfront, für Studenten hats nur 2 Dollar Eintritt gekostet. Da hab ich jetzt zum ertsen mal die Inuit Sprache gehört - hört sich sehr lustig an. Dann hab ich noch eine kleine Bootsfahrt auf dem Lake Ontario um die Toronto Inseln herum gemacht. Es war richtig kalt auf dem See und windig.
Bootsfahrt auf Lake Ontario
Zum Schluss hab ich mir noch einen Hot Dog gekauft, den man da an jeder Staßenecke für 2$ bekommt. Aber der hat irgendwie nach nichts geschmeckt und der Käse hat auch gefehlt.

KanadaTuesday 30. August 2005

Anscheinend hab ich doch einen kleinen Jetlag, den abends bin ich immer schon um 20 Uhr totmüde und kann nur bis 7 Uhr schlafen. Und als ich heut um 16 Uhr auf einer Bank zwischen CN Tower und Seeufer Platz genommen hatte, wär ich beinahe eingeschlafen, um die Uhrzeit war in Deutschland 10 Uhr abends und da hab ich zumeist meine erste “fast-Einschlafphase”.
Die Kamera hab ich heute nicht dabei gehabt. Um 2 Uhr hatte ich einen Termin bei Professor Susan Laskin in der Ryerson Universität. Sie ist die Koordinatorin des Fachbereichs Geographie. Zum Glück war Matthias auch dabei, so dass ich nicht zu viel reden musste. Sie hat uns die Unterrichtsräume gezeigt und mir meinen Kursleiter vorgestellt. Außerdem ist sie ganz versessen darauf mehr von europäischer Kartographie und das Studium in Karlsruhe zu erfahren, deshalb muss ich mich später noch mal mit ihr zum Dinner treffen, wenn ich mehr “gesettled” bin. Das wird noch was: da muss ich erst mal mein englisch trainieren!!!! Danach hat mich Matthias noch ein bisschen in der Ryerson Universität rumgeführt (Bibliothek, Cafeteria) und mir danach die City Hall von Toronto gezeigt. Dann musste er arbeiten fahren. Und ich bin noch etwas alleine durch die Stadt gelaufen. Da ich dann so müde wurde bin ich wieder zur Wohnung gefahen. Aber vorher hab ich mir noch die Dufferin Mall angeschaut und im dortigen Lebensmittel Discounter (No frills) Milch und anderes eingekauft. An den 3 Litern Milch hab ich mich dann fast zu Tode geschleppt bis ich zu Hause ankam. Schließlich muss ich feststellen, dass in der Schokolade hier viel zu viel Zucker drin steckt und man das nicht essen kann. ich werde wohl meine Mutter bitten müssen, dass sie mir Milka schickt, auch für den Rest der Familie, damit die auch mal gescheite Schokolade essen können! Und noch mehr Gummibärchen, die sind hier nämlich heiß begehrt.

KanadaMonday 29. August 2005

Hier in Kanada ist die Milch und auch der Käse für deutsche Verhältnisse sehr teuer. Die billigste Milch gibt es in Tüten. Man kauft 3 Milchtüten à je ein Liter, die in einer großen Tüte verpackt sind, das kostete dann, je nachdem wo man es einkauft, von 3.99 bis zu 5. 69 $ . Um aus diesen Tüten jetzt aber Milch ausschütten zu können braucht man noch einen Behälter: den milk pitcher. Da stellt man dann die ein Liter Tüte rein und schneidet sie an einer Ecke an.
Milch in Tüten und milk pitcher

Familie

Heute war es sehr warm (31°C) und sonnig. Also hab ich mich noch einmal aufgemacht um zum Seeufer zu kommen. Diesmal hab ich aber gleich den Bus genommen, der wegen der CNE Austellung total überfüllt war. Dann hab ich endlich den See zu Gesicht bekommen und bin am Seeufer entlang in Richtung Innenstadt gelaufen, da war dann auch recht viel los, undauf einer kleinen Bühne wurde irische Livemusik gespielt und Tap-Dance getanzt. Dann bin ich mit der U-Bahn wieder zurückgefahren, hab die Geschenke für Rebecca eingepackt und bin zur Dufferin U-Bahn Station gelaufen, wo ich Matthias und Robin treffen sollte um zu Onkel Eckhart zu fahren, der uns dann zu Rebecca nach Malton weiter außerhalb mitnimmt, da heute Rebecca´s Geburtstag war. Dort gab es dann Kaffe und Kuchen (um 19 Uhr!) und Knabberzeug. Rebecca´s Mann Bernie hat irische Vorfahren und kommt aus Neufundland. Wenn man von Toronto aus nach Neufundland fahren will, dauert das mit dem Auto 2 Tage. Bernie erinnert mich irgendwie an so einen kleinen lustigen Hobbit aus “Der Herr der Ringe”, obwohl er gar nicht so klein ist.

KanadaSunday 28. August 2005

Heute war ich alleine unterwegs: ich wollte zum Seeufer laufen und ein paar Fotos dabei machen. Leider wurde mir nach 1 1/2 Stunden Laufen der Weg durch die Canadia National Exhibition versperrt um die ich einen Weg herum finden musste. Da ich noch keine Karte von der Stadt habe, bin ich weiter östlich gelaufen und auf halben Weg hat es plötzlich angefangen ziemlich stark zu regnen und einen Schirm hatte ich auch nicht dabei. Also hab ich versucht die Kamera so gut es geht mit meiner kleinen Tasche zu schützen, damit sie keinen Wasserschaden bekommt. Schließlich hab ich mich unter eine Brücke gestellt und nach ein paar Minuten beschlossen zurückzugehen. Zu regnen hat es erst kurz vor der Haustür aufgehört. Naja und nach einem nachträglichen Blick auf die Internetkarte musste ich feststellen, dass ich nur wenige Meter vom See entfernt gewesen bin, als ich unter der Brücke stand.
Abends bin ich noch zu Matthias und Robin gefahren um eine DVD anzuschauen.

KanadaSaturday 27. August 2005

Heute war ich erst mal Lebensmittel einkaufen, mittags bin ich dann mit meinem Gepäck in das gemietete Zimmer eingezogen. Fotos der Wohnung gibt es >hier< Das High-Speed Internet hat gleich funktionniert und nachdem ich meine Sachen eingeräumt hatte ist Matthias gekommen und wir sind in der Stadt herumgelaufen: in ein Koreanisches Viertel, eines der 5 China-Towns und dem Kunstviertel. Ich kann das Monatsticket für Bus und U-Bahn leider erst am 1. Septgember benutzen, so dass ich solange teure Einzeltickets benutzen muss.

Hier gibt es einen Vogel, der Geräusche von sich gibt, die sich anhören wie kaputte Stromleitungen, das nervt kolossal und in der Stadt laufen überall schwarze oder braune “riesen” Eichhörnchen rum.

Kanada

Heute hab ich mir meine gemietetes Zimmer angeschaut und die Schlüssel geholt, mir eine Prepaid Karte fürs Handy (was hier cell-phone heißt) gekauft und ich bin zum ersten Mal U-Bahn (subway) gefahren. Abends war ich in der Ryerson University auf einer Infoveranstaltung, danach haben mir mein Cousin Matthias und seine Freundin Robin die Innenstadt gezeigt und wir waren Thailändisch essen. Das Hahnen Wasser schmeckt mir hier irgendwie nach Chlor, aber man kann es unbedenklch trinken, da man in Restaurants immer wieder kostenlos Hahnenwasser eingeschenkt bekommt. Außerdem muss man in Retaurants warten, bis der Kellner einem einen Platz zuweist.

Kanada

Mein Flugzeug konnte erst mit ungefähr einer Stunde Verspätung abheben, da die Computer der Flugsicherung in Grossbritanien ausgefallen waren, also erst um 11.50 Uhr. Der Flug war relativ ruhig, leider gab es nur wenige Wolkenlücken, durch die man auf den Boden sehen konnte.

Nahe Toronto

Vom Flughafen haben mich mein Onkel Eckhart und meine Cousine Rebecca mit ihren Kindern abgeholt.

Ich hab einen neuen Ordner in der Galerie erstellt, in den neue Kanada Fotos kommen. >link<

KartographieTuesday 16. August 2005

Auf >dieser< Seite unten habe ich ein paar Flash Übungen gestellt.

Familie, FotografierenSunday 14. August 2005

Gestern waren wir mit dem Boot auf Rheinnebengewässern unterwegs und im Freiburger Münster.
Die Fotos dazu gibt es >hier< .

PaläontologieFriday 05. August 2005

Wie erst jetzt bekannt wurde sind Bauarbeiter bei Aushebungsarbeiten für eine neue Villa in den Lützelsachsener Weinbergen, anfang Juni, auf Fragmente eines Dinosaurierskeletts gestoßen. Die Bauarbeiten wurden sofort gestoppt und Wissenschaftler von der Universität Heidelberg verständigt. Diese waren hochauf begeistert von dem seltenen Fund und begannen sofort mit der weiteren Ausgrabung und Bergung des Fossils, das die Ausgrabungsleiterin Frau Prof. Dr. Ailenroc Sierk auf ca. 100 Millionen Jahre schätzt. Wie sich später herausstellt gehört der Dino zur Gattung der Deinonychus, einer fleischfressenden, sich auf zwei Beinen fortbewegenden Art, von der man bisher vermutet hat, dass sie nur in Nordamerika lebte. Der spektaukläre Saurierfund auf Lützelsachsener Gemarkung allerdings stellt diese Hypothese nun in Frage.

Bei der Ausgrabung Während der Ausgrabung

Nach den Ausgrabungsarbeiten wurde das Skelett im Heidelberger Institut für Paläontologie gesäubert, untersucht und zusammengesetzt.
Aufgrund der großen wissenschaftlichen Bedeutung des Fundes hat das Museum für Frühgeschichte in Berlin kurz nach dem Fund Anspruch darauf erhoben, dass das Fossil in Berlin ausgestellt werden müsse. Das wußte der Weinheimer Bürgermeister Heiner Bernhard aber zu verhindern, so dass der Dino nun nach langen politischen Auseinandersetztung mit dem Bundeskultusministerium, in Weinheim bleiben darf und ab heute einen Ehrenplatz im Weinheimer Museum bekommen hat, im selben Raum in dem auch schon ein Mammutschädel aus der Eiszeit die Besucher erfreut.

Das Skelett im Weinheimer Museum
Der Deinonychus kann absofort im Weinheimer Museum bewundert werden

Die Stadt ruft nun Groß und Klein zu einem Wettbewerb auf, einen Spitznamen für das neue Lützelsachsener Wahrzeichen zu finden. Und im September wird eine weitere Gruppe von Wissenschaftlern mit Ausgrabungen in den Weinbergen beginnen und hofft auf weitere Knochenfunde.

>Hier geht´s zur Homepage des Weinheimer Museums<

Paläontologie

In einer Tongrube bei Wiesloch wurde ein versteinerter Urzeit-Kolibri gefunden.
Mehr dazu gibts hier: >WN OZ klick<

KanadaTuesday 02. August 2005

AHHHHHHH, beinahe hätte ich auch nen Flug über Paris mit Air France gebucht.

Flugzeug Unglück in Toronto

Wahhh, und jetzt erzählen die grade, dass sogenannte “Super-Blitze” für Flugzeuge gefährlich werden können. Ich glaub ich krieg Flugangst !!!

“Offenbar haben alle Passagiere überlebt”- SCHÖN !!!!